IMG_3856 Foto: Susan Lucas Hoffman (susan@kingstreetmarketinggroup)
Bloody Mary der Sagenumwobene Cocktails aus England? Oder doch nicht?

Bloody Mary

Um die Entstehungsgeschichte und die Namensgebung des Bloody Mary ranken sich viele Geschichten. Es soll eine lange, kalte Winternacht in Harry’s New York Bar in Paris gewesen sein, in der der Barkeeper Fernand Petoit 1921 diesen Drink kreiert hat. Eine Bloody Mary bestand damals zu gleichen Teilen aus Wodka und Tomatensaft, aber das Besondere an dem Drink waren und sind die die raffinierten Gewürze, die dann noch hinzukommen: Pfeffer und Salz (am besten Selleriesalz verwenden), etwas Zitrone und je ein Spritzer Tabascosoße und Worcestersoße. Zusammen ergibt das einen außergewöhnlich würzigen Cocktail, auf den die einen schwören, der für viele aber geschmacklich zu extrem oder zumindest extrem gewöhnungsbedürftig ist.
Fernand Petoit brachte die Bloody Mary in den 1930ern dann mit nach New York, wo er in der King Cole Bar des St. Regis Hotels angestellt war.

Wer war Mary?

Welche Mary der Bloody Mary ihren Namen gegeben hat, ist nicht mehr hundertprozentig zu klären, es gibt mehrere Anwärterinnen. Da ist zum einen die englische Königin Maria I. Tudor, die diesen Spitznamen durch ihre blutige Protestantenverfolgung im 16. Jahrhundert von ihrer Nachfolgerin Elisabeth I. erhalten hat. Petoit selbst soll aber eine andere Geschichte erzählt haben. Nach seiner Fassung hat einer seiner Freunde dem Drink seinen Namen verpasst, in Gedanken an ein Mädchen namens Mary aus dem „Bucket of Blood Club“. Gemeint hat er damit Ernest Hemingway und seine spätere Ehefrau Nr. 4 Mary Welsh.

Rezept für eine würzige Bloody Mary

Zutaten:Bloody Mary

  • 5 cl Wodka
  • 10 cl Tomatensaft
  • 2 cl Zitronensaft
  • 2 Spritzer Worcestershiresoße
  • 1 Spritzer Tabasco
  • Salz und Pfeffer
  • Eiswürfel

Zubereitung:

Alle Zutaten zusammen mit einigen Eiswürfeln in einen Shaker geben und kräftig durchschütteln. Anschließend in ein Longdrinkglas geben und mit Eis servieren. Dafür neue Eiswürfel verwenden, denn die Eiswürfel, die beim Mixen verwendet werden bleiben immer im Shaker! Als Dekoration – und zum Rühren – eine Selleriestaude auf den Glasrand der Bloody Mary legen.

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