Foto: Nathan Meijer

Da fliegt die Flasche: Flairbartending

Nichts für Anfänger, aber auf jeden Fall ein Erlebnis: Flairbartending. Dabei zelebriert der Cocktailmixer die Herstellung der Cocktails indem er Flaschen, Shaker und Gläser durch die Luft wirbelt. Auch kleine Feuershow-Einlagen sind unter Flairbartending-Anhängern beliebt. Doch zunächst ein paar Fakten.

Unterhaltung beim Warten durch workingflair

Flairbartending sieht natürlich nicht nur schön aus, sondern erfüllt auch einen Zweck: Die Gäste werden unterhalten, während sie auf ihre Bestellung warten. Diese Art der künstlerischen Cocktailzubereitung nennt man übrigens Workingflair. Der Unterschied zum – vor allem auf Wettbewerben zelebrierten – Show- oder Exhibitonflair ist dabei, dass die Showeinlage trotzdem der schnellen Zubereitung von Cocktails dient. Auch sind die vorgeführten Kunststücke häufig weniger waghalsig, um die Gäste nicht in Gefahr zu bringen.

Die Herkunft des Flairtending

Flairtending kommt ursprünglich aus den USA, wo Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre die Unterhaltung der Gäste durch Kunststücke beim Mixen beliebt wurde. In Deutschland hielt dieser Trend spätestens 1988 mit dem Film “Cocktail” Einzug. Darin flairbartenden Tom Cruise und Bryan Brown um die Wette.

Flairbartending lernen

Klingt witzig, willst Du ausprobieren? Hier ein paar Tipps für den Anfang. Die Möglichkeiten für Kunststücke im Flairbartending sind nämlich beinahe unendlich. Anfänger können mit dem Hochwerfen und wieder Auffangen eines Eiswürfels beginnen, bevor sie “zur Flasche greifen”.

Das Material

Zum Üben benutzen Flairbartender (ja, auch diese müssen üben) spezielle Flaschen aus Hartplastik. Alternativ eignen sich die etwas dickeren Plastikflaschen, z.B. von Cola oder Sprite. Wichtig ist nur, dass das Material widerstandsfähig ist und die Flaschen sich gut greifen lassen. Um einen neuen Trick zu lernen ist es außerdem sinnvoll mit leeren Flaschen zu beginnen. Wer soll denn sonst die ganze durchgeschüttelte und schale Cola trinken?

Der Anfang

Nun nehme man etwas Geschick und viel Geduld: Auch die einfachen Tricks wie das Drehen einer Flasche auf der Hand erfordern zu Beginn einiges an Übung. Es ist gut bereits etwas Erfahrung im Jonglieren mitzubringen, aber nicht zwingend notwendig. Wichtig ist e,s ein Gespür für die Flasche zu entwickeln. Dieses erlangt man zum Beispiel, indem man die Flasche zunächst einige Male in die Luft wirft und wieder auffängt. Wem das zu einfach ist, der kann probieren vorsichtig mit zwei Flaschen zu jonglieren, sie also zwischen den Händen hin- und her zu werfen.

Ein erster Trick: Das Drehen auf der Hand

Um einen ersten Trick zu erlernen, legt man die Flasche flach auf die Hand. Das Ziel ist es sie nach dem Drehen wieder genau so in der Hand zu halten. Dafür gibt man ihr einen kleinen Schwung aus dem Handgelenk, so dass sie sich einmal um sich selbst dreht. Kingt einfach? Dann ab an die Flaschen und ausprobieren!

(Foto: Nathan Meijer)

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